GaspreisvergleichGaspreisvergleich 2019

Bitte benutzen Sie untenstehendes Formular um einen kostenlosen und unverbindlichen Gaspreisvergleich durchzuführen.
Wenn Sie möchten, können Sie anschliessend direkt online zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln und somit bis zu einigen hundert Euro pro Jahr sparen.


Warum einen Gaspreisvergleich durchführen?

Ein Gaspreisvergleich macht vor dem Hintergrund der inzwischen zahlreichen Anbieter und unzähligen Tarife durchaus Sinn. Es gibt kaum einen Haushalt, der nicht im Bereich Strom und Gas enormes Einsparpotenzial besitzt, er muss es nur finden. Erfreulicherweise sind die Zeiten vorbei, in denen Verbraucher, Haushalte und Unternehmen, nur auf den regionalen Gasanbieter zurückgreifen konnten. Ein Gaspreisvergleich sollte auch keine einmalige Sache sein, sondern in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Tarife und Preise sind einem stetigen Wandel unterworfen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Gaspreisvergleich zeigt die deutlichen Unterschiede in der Preisgestaltung.
  • Attraktive Boni senken die Kosten signifikant.
  • Der Wechsel erfolgt in wenigen Minuten, der neue Anbieter übernimmt, mit Ausnahme bei Umzug, die Kündigung beim bisherigen Lieferanten.
  • Mit Filtern im Gaspreisvergleich lassen sich die Angebote der Versorger punktgenau definieren.

Der Gasanbietermarkt im Umbruch

Erstmals am 1. Oktober 2006 hatten Verbraucher die Möglichkeit, den Gasanbieter frei zu wählen. Analog zur Öffnung des Strommarktes wuchs die Zahl der überregionalen Anbieter rasch. Gas findet in den privaten Haushalten überwiegend bei der Heizung Anwendung, Gasherde sind gegenüber Elektroherden rückläufig. Eingefleischte Köche ziehen den Gasherd aber trotzdem vor, da die Regulierung der Hitze sofort erfolgt, aber das steht alles auf einem anderen Blatt.

Der Gaspreis und die Boni

Ein Gaspreisvergleich zeigt, dass der Wettbewerb, entgegen den ersten Vermutungen im Jahr 2006, in volle Gang ist. Die Anbieter setzen nicht nur auf günstige Preise, sondern bieten auch zahlreiche Bonusvarianten, um neue Kunden zu gewinnen. Besonders originell ist der „Frühlingsbonus“ im Frühjahr 2019, mit dem ein Versorger wirbt. Immerhin sind dies zehn Euro, die ein Neukunde geschenkt bekommt.

Neukundenboni zählen ebenso zum Repertoire wie Sofortboni. Allerdings sollte man sich nicht täuschen lassen. Der Preis für das erste Jahr rechnet die Boni mit ein. Transparenter wird der Gaspreisvergleich, wenn man im Vergleichsrechner den Button „Bonus einrechnen“ auf „Nein“ setzt. Erst dann wird deutlich, welcher Anbieter den tatsächlich günstigsten Tarif aufweist. Im Grunde ist bei einer Vertragslaufzeit ein zweimaliger Vergleich notwendig, einmal mit und einmal ohne Boni. Erst dann wird deutlich, was die Gaslieferung für den Vertragszeitraum tatsächlich kostet. Läuft der Vertrag nur über ein Jahr, zählen tatsächlich nur die Preise, die unter Berücksichtigung der Boni ausgewiesen werden.

  • Gasanbieter werben mit Neukunden- und Sofortboni
  • Für einen transparenten Vergleich sollten die Vergleichsrechnungen mit und ohne Boni durchgeführt werden.

Wie funktioniert der Gaspreisvergleich?

Der Gaspreisvergleich funktioniert für private und gewerbliche Endverbraucher gleichermaßen. Es muss lediglich zu Beginn ausgewählt werden, ob es sich um einen privaten Haushalt oder ein Unternehmen handelt.  Die Preiskalkulation fällt bei Unternehmen aufgrund der höheren Abnahmemengen anders aus. Im Folgenden erläutern wir den Gaspreisvergleich anhand eines Beispiels für einen privaten Haushalt.

Um ein valides Ergebnis zu erhalten, sollte der Haushalt zunächst den durchschnittlichen Verbrauch der letzten drei oder fünf Jahre ermitteln. Ein kalter und drei milde Winter haben ein anderes Ergebnis als drei kalte und ein milder Winter.

Als Nächstes erfolgt die Eingabe der Postleitzahl, damit auch regionale Anbieter berücksichtigt werden. Bei der Wahl der Vertragslaufzeit stehen mehrere Laufzeiten zur Auswahl. In der Regel gilt, je länger der Verbraucher die Anfangslaufzeit wählt, um so günstiger wird der Grundpreis.

Gaspreisvergleich Gewerbe

Im nächsten Schritt gilt es, die Frage zu beantworten, ob der Verbrauch privat oder gewerblich erfolgt. Die Frage nach Versorgern mit Kilowattpaket wird nicht jedem Nutzer sofort einleuchtend sein. Bei einem Kilowattpaket kauft der Verbraucher eine bestimmte Menge Kilowattstunden. Verbraucht er mehr, muss er diese nachbezahlen. Verbraucht er allerdings weniger, erhält er keine Rückerstattung. Kilowattpakete sind genaugenommen nur für die Haushalte sinnvoll, die einen absolut stabilen Verbrauch aufweisen – witterungsbedingt kaum darstellbar.

Nach der Eingabe des aktuellen Anbieters und des derzeitigen Tarifs erfolgt nur noch die Auswahl nach empfohlenen Tarifen, Öko-Tarifen oder allen vorhandenen Angeboten.

  • Für den Gaspreisvergleich sind nur wenige Eingaben erforderlich.
  • Ein stichhaltiges Ergebnis wird erzielt, wenn der Durchschnittsverbrauch der vergangenen Jahre als Verbrauchsangabe genutzt wird.
  • Kilowattpakete bergen das Risiko der Überzahlung für den Verbraucher.

Der Feinfilter

Wer möchte, kann aber unter dem Button „weitere Einstellungen“ den Filter noch feiner setzen. Zu den Filtermerkmalen zählen unter anderem:

  • Dauer der Preisgarantie
  • Dauer der Kündigungsfrist
  • Verlängerungsmöglichkeit
  • Leistung des eigenen Brenners in kWh
  • Anzahl der Tarife pro Anbieter
  • Nur Ökotarife
  • Tarife mit Vorauskasse
  • Tarife mit Kaution
  • Nur Tarife mit hoher Empfehlungsquote durch andere Kunden
  • Nur Tarife mit Wechselmöglichkeit

Durch den Filter ließen sich beispielsweise nur Tarife mit der Dauer von einem Jahr mit einjähriger Preisgarantie anzeigen. Einige der hier genannten Punkte sind möglicherweise erklärungsbedürftig. Bei einem Tarif mit Vorauskasse zahlt der Verbraucher den gesamten Preis für bis zu einem Jahr im Voraus. Im Gegenzug sinkt der Grundpreis für das Gas. Bei Tarifen mit Kaution hinterlegt der Verbraucher eine unverzinste Kaution für den Fall, dass sein Verbrauch höher ausfällt, als vereinbart. Dies kann zum Beispiel bei Pakettarifen der Fall sein. Allerdings wird bei einem Kautionstarif die nicht benötigte Kaution bei geringerem Verbrauch zurückerstattet. Bei Mehrverbrauch wird sie zur Bezahlung genutzt.

Die Preisgarantie fällt allerdings nur eingeschränkt aus. Sie schließt keine Veränderung bei Steuern oder Abgaben ein, da diese staatlich reguliert sind.

Der Filter „Wechselmöglichkeit“ zielt auf den Wechsel des Gasanbieters ab. Einige Versorger ermöglichen es, über den Gaspreisvergleich direkt den Anbieter zu wechseln, ohne dass der Verbraucher noch großartig aktiv werden muss.

Sind alle Filter gesetzt, startet der Gaspreisvergleich.

  • Der Gaspreisvergleich bietet einen Feinfilter, um die Auswahl der Anbieter zu optimieren.
  • Die Eingrenzung der unterschiedlichen Tarife auf die eigenen Vorstellungen ist ebenfalls möglich.

Das Ergebnis

Die Eingabe des aktuellen Gasversorgers zusammen mit dem Tarif und der Verbrauchsmenge führt im Gaspreisvergleich direkt zu einer entscheidenden Anzeige. Der Nutzer sieht sofort, welches Einsparpotenzial er im Jahr hat und mit welchen Kosten er künftig nach einem Anbieterwechsel kalkulieren kann. Für die Anzeige der Anbieter stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, der aufsteigende Preis ist vorbelegt.

Natürlich ist das günstigste Angebot auch das verlockendste. Allerdings spielen die Details eine nicht zu unterschätzende Rolle. Unter dem Reiter „Tarifdetails“ finden sich die Angaben zu dem Grundpreis und dem Verbrauchspreis pro Kilowattstunde. Die Vertragskonditionen zeigen beispielsweise, für welchen Zeitraum die Preisgarantie gilt, und welche Vertragslaufzeit zugrunde liegt. Als Energiequelle wird natürlich die Angabe „Erdgas“ gemacht.

Die Anbieterdetails geben zum einen die Anschrift des Unternehmens an, zum anderen Informationen über Gründungsjahr, Art des Unternehmens etc.

Wir hatten eingangs gesagt, dass es durchaus sinnvoll sein kann, den Gaspreisvergleich einmal mit und einmal ohne Bonus bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr durchzuführen. Warum das spannend sein kann, zeigen die folgenden Ausschnitte aus dem Gaspreisvergleich:

Günstigster Anbieter im 1. Jahr mit Bonus:

vattenfall gasvergleich

Günstigster Anbieter im 1. Jahr ohne Bonus:

montana gaspreisvergleich

Auf zwei Jahre gerechnet, kostet Vatenfall Eays24Gas in der Summe 1.952 Euro. Für den Tarif Montana garant 12 fallen 1.811,56 Euro an. Aus diesem Beispiel wird ersichtlich, dass hohe Boni in Bezug auf den Preis nicht zwingend notwendig sind.

Anders sieht es allerdings aus, wenn man konsequent Tarife mit zwölfmonatiger Laufzeit vergleicht und die Boni berücksichtigt.

Günstigster Anbieter bei einer Laufzeit von einem Jahr mit Bonus:

günstiger gaspreis

Der Kunde profitiert zum einen von dem Neukundenbonus, kann aber nach zwölf Monaten den Anbieter wechseln und erneut auf einen Tarif mit zwölf Monaten Laufzeit und Neukundenbonus zurückgreifen.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dieser Gaspreisvergleich ein Maximum an Transparenz bieten soll. Aus diesem Grund sind auch Anbieter und Tarife im Vergleich enthalten, die nicht hier online abgeschlossen werden können. Ein entsprechender Hinweis findet sich bei den jeweiligen Versorgungsunternehmen.

Wie kann ich den Gasanbieter wechseln?

  • In der Ergebnisübersicht sind sowohl Einsparungen gegenüber dem aktuellen Versorger als auch die künftigen Kosten sofort ersichtlich.
  • Alle Details zum Tarif und dem Anbieter sind unter dem entsprechenden Menüreiter zu finden.

Die Kündigung des Altvertrages

Das Einsparpotenzial, welches auf der Grundlage unserer Vorgaben eingeblendet wurde, legt natürlich die Versuchung nahe, tatsächlich den Anbieter zu wechseln und die Haushaltskasse um einige Hundert Euro im Jahr zu entlasten. Viele Verbraucher scheuen allerdings den Wechsel aus Angst vor Papierkrieg und der Befürchtung, plötzlich ohne Gas da zu sitzen, wenn bei dem Gasanbieterwechsel etwas schief gehen könnte.

Beide Befürchtungen sind völlig unbegründet – wir leben im Zeitalter des Internets. Der Wechsel des Anbieters ist direkt aus dem Gaspreisvergleich möglich. Mit einem Klick auf den Button „Mehr zum Tarif“ gelangt der Kunde zu einer Übersicht, die noch einmal die Tarifdaten anzeigt. Alles, was jetzt benötigt wird, sind einige Daten, die über den Button „In 5 Minuten online wechseln“ abgefragt werden. Der Zeitraum von fünf Minuten schließt auch den Zeitraum mit ein, der in der Regel benötigt wird, um zum Gaszähler zu gehen und die Zählernummer zu notieren.

Der neue Anbieter übernimmt den Wechsel, damit auch die Kündigung des bestehenden Vertrages. Es gibt allerdings eine Ausnahme. Soll der Wechsel aufgrund eines Umzuges erfolgen, muss der Kunde den Altvertrag selbst kündigen.

Wie sieht es mit der Kündigungsfrist aus?

Bei der Kündigungsfrist muss zwischen zwei Versorgungsverhältnissen unterschieden werden. Läuft der alte Vertrag noch bei dem regionalen Grundversorger, beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Als regionaler Grundversorger gilt das Unternehmen, „das die meisten Haushaltskunden vor Ort (in einem Netz der allgemeinen Versorgung) mit Strom und/oder Gas beliefert.“ (Quelle: Bundesnetzagentur).

Anders verhält es sich, wenn der aktuelle Lieferant bereits im Vorfeld über einen Gaspreisvergleich ermittelt wurde. In diesem Fall orientiert sich die Kündigungsfrist an den jeweiligen Vertragsbedingungen. Läuft der Vertrag beispielsweise bis zum 31. Dezember eines Jahres und die vertraglich festgelegte Kündigungsfrist beträgt drei Monate, muss der Vertrag spätestens bis zum 30. September gekündigt sein.

Die Kündigung, sofern sie nicht vom neuen Anbieter übernommen wird, muss schriftlich erfolgen. Die Kündigung kann per Brief, per E-Mail oder per Fax erfolgen.

  • Die Kündigung erfolgt bei einem Anbieterwechsel ohne Änderung des Wohnortes automatisch durch den neuen Versorger.
  • Der Kunde muss den Vertrag nur selbst kündigen, wenn er umzieht.
  • Die Kündigungsfrist beträgt bei dem regionalen Grundversorger nur 14 Tage.
  • Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen.

Gaspreisvergleich – ein einmaliger Vorgang?

Wer ein Tagesgeldkonto führt, schaut immer wieder in einen Tagesgeldvergleich, um zu sehen, ob es bessere Angebote gibt. Gleiches empfiehlt sich auch in Bezug auf Gas oder Strom, wenn sich die Kündigungsfrist nähert. In den meisten Fällen werden heute Verträge mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, alle zwölf Monate den Gaspreisvergleich zu nutzen. Nur so ist sichergestellt, dass ein Haushalt immer den günstigsten Anbieter nutzt. Das gilt auch für Strom.

Warum gibt es unterschiedliche Preise beim Gas?

Unstrittig ist, dass nicht jeder Versorger seine eigene Gasquelle besitzt. Das Gas wird auf dem Markt eingekauft. Zum einen schlagen sich die Volumina, die bei der Gasförderfirma abgenommen werden, auf den Preis nieder. Zum anderen, und hier kommen wir zu den Versorgern in Deutschland, spielt die Organisation des Versorgers eine Rolle. Ähnlich dem Unterschied zwischen Filialbanken und Direktbanken spielt es eine Rolle, ob der Anbieter ein Unternehmen mit Filialen und hohem Personal- und Mietaufwand ist, oder ob es sich um einen Direktanbieter handelt, der online agiert. Es ist nachvollziehbar, dass Direktanbieter günstiger kalkulieren können. Diesen Vorteil geben sie in Form niedrigerer Preise an den Endabnehmer weiter.

Der Gaspreis wird aber auch von anderen, geopolitischen Faktoren, bestimmt. Ärgern sich die Russen über die EU, drosseln sie die Zufuhr, der Preis steigt. Auch wenn die großen Lieferanten langfristige Lieferverträge mit den Russen haben, sind es die kleineren Anbieter, die unter steigenden Beschaffungskosten leiden. Welche Auswirkungen kann der Brexit auf die Wirtschaft haben? Bekommen britische Unternehmen, die auf Gas angewiesen sind, Probleme? Der Gaspreis steigt ebenfalls. Gas ist nicht nur am Ende heiße Luft, sondern auch ein Spekulationsobjekt.

Nachdem die Gaspreise in Deutschland zwischen 2014 und 2019 um rund 13 Prozent gefallen sind, ist im Jahr 2019 mit einem spürbaren Anstieg zu rechnen. In den letzten zehn Jahren fiel der Gaspreis sogar um 19 Prozent. Schon im Jahr 2018 gaben die Versorger an, dass 2019 mit einer durchschnittlichen Preiserhöhung von 8,3 Prozent zu rechnen sei – ein Grund mehr, einen Gaspreisvergleich durchzuführen. Gegenüber den Haushalten, die mit Heizöl wärmen, sind die Nutzer von Gasheizungen aber deutlich im Vorteil. Der Heizölpreis legte von September 2017 bis September 2018 um stattliche 45 Prozent zu.

  • Verbraucher sollten einen Gaspreisvergleich rechtzeitig vor Ende der Kündigungsfrist durchführen.
  • Der Gaspreis unterliegt auch spekulativen Momenten.
  • Für 2019 wird ein Anstieg um über acht Prozent erwartet.
  • Gaspreis war seit 2009 rückläufig, zog erst 2019 wieder an.